Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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ſeyn willſt, im Leben und Tode? daß du mich liebſt mit der täuſchungsloſen Redlichkeit des Kin⸗ des und mit der Liebe des erwachten Herzens, und mit der unendlichen Treue? Sprich, iſt auch das Wahrheit?/ H 3

Da ſtanden meine Augen in Thraänen.Es iſt Wahrheit! reine Wahrheit, Fritz! du zwei⸗ felſt ſelbſt nicht daran, daß ich dich unendlich liebe. Es iſt Wahrheit! 1

Daß du mein Weib werden willſt, Marie?

Wenn.

Ein Wenn?

Unſre Vaͤter?4

Sie wollen nicht. Aber du?

Ich will!

Iſt das Wahrheit, keine Taͤuſchung 27ʃ Wahrheit!. So laß uns gehen, meine Mariel

Da erſt, da erſt, gab er mir den erſten Kuß der Liebe, und in meiner Seele lag der Himmel.

Wir gingen zu Hauſe und wir entdeckten un⸗ ſern Müttern unſre Verbindung. Der Briefwech⸗ ſel zwiſchen uns wurde nun verabredet, ſogar der Zeitpunkt, wo wir uns wieder ſehen ſollten.

Das alles hatten unſre Mütter gewünſcht, und eben da ſie ihren Wunſch erreicht hatten, wur⸗ den ſie unruhig, und die Zukunft ſtellte ſich dro⸗ hend vor ihren Blick. Sie ſahen nun erſt in dem

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