Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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Da nannte ich ihn wieder du, mit einem ſchweren Seufter und einem hohen Erröthen, weil ich fürchtete und heimlich wünſchte, er möchte ſich wieder in die übrigen Rechte unſrer Kindheit ſetzen.

Er küßte nur meine Hand mit einer rühren⸗ den Ehrerbiethung.

Wir gingen nun die Allen auf und ab, und wir plauderten uns richtig in die alten Kinder⸗ jahre zurück.

Der Abend war da, ehe wir es dachten. Wir wohnten in einem Wirthshauſe gegen einan⸗ der über.

Am andern Morgen war ich gekleidet, wie meine Mutter es gewollt hatte.

Ich wußte gewiß, er würde mich zu einem Spaziergange auffordern.

Wir gingen in den Garten. Er war fatcht ſamer geworden, feyerlicher ſogar. Wir gingen oft die halbe lange Allee, ohne ein Wort zu reden.

Ich ſah wohl, daß ihm das Geſtändniß der Liebe auf den Lippen ſchwebte. Wars meine frem⸗ de, prächtige Kleidung? Nachmittags erſchien ich in einer Kleidung, die gerade wie die war, die ich in der Kindheit trug. So wie er mich ſah, verſchwand das Fremde aus ſeinen Blicken. Er

legte ſeine Hand vertraulich in meine; er nahm

ohne Anſtand mir den Strohhut vom Kopfe, wie