Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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mich gern unter dem Hute verborgen, wenn er nicht immer fort geſprochen haͤtte:o meine liebe Marie, ſo habe ich Sie mir gedacht! Welch ein Engel hat mir Ihr Bild gezeigt! So! gerade ſo! und wiederum gar nicht ſo! gar nicht! Auf dieſen Augenblick hat meine Mutter alle meine Hoffnun⸗ gen verwieſen, die ganze Freude meines Lebens. Und wie iſt nun alles anders und beſſer! Ich möch⸗ te klagen, Marie, daß die Zeit, da wir uns nicht ſahen, mir viel, ſehr viel Schönes, Gro⸗

ßes, Heiliges geraubt hat, den vertraulichen, la⸗

chenden Blick der Spielgefährtinn, das vertrauli⸗ che Du von Ihren Lippen, das meiner Erinnerung

klang wie die ſchönſte Muſik, und meiner Hoff⸗

nung, wie Engelſtimmen voll Segen. O Ma⸗ rie, ich erkenne jetzt wieder aus dieſen hohen Rei⸗ tzen der aufgeblühten Jungfrau, die theuern, lie⸗ ben Züge des Kindes! Ach, ich werde ja in Ihrem Herzen das alte Vertrauen wieder fin⸗ den! 4 8 O gewiß! Die alte herzliche Zrenndſchafe e O gewiß, Fritz! Die alte treue Liebe! 4 Da ſagte ich mit einer heißen Gluth auf den Wangen:o gewiß! aber das Gewiß ſprach ſich

mit einem ſo ungewiſſen Tone, daß er wohl ſehen

mußte, was ich ihm verbergen wollte.

Mein Herz pochte vor Entzücken; denn er re⸗