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„Erhohle dich, wir haben noch eine gute Stun⸗ de Zeit!“.
Ich zog endlich mein Reiſekleid an, ſetzte ei⸗ nen großen Hut auf. Sie laͤchelte wieder, aber ließ mich gehen.
Ich ging mit ihr in den fürſtlichen Garten. Es war niemand im Garten, ſagte uns der Sol⸗ dat, der an der Thür ſtand, als ein Herr und eine Dame.
Ich zitterte; ich glaubte mit jedem Augen⸗ blick würde er in die Allee beugen, wo wir gin⸗ gen. Aber nein, zuerſt erſchien die Graͤfinn, und allein. Ich wurde nun ruhiger, denn ich hatte zwey Beſchützerinnen bey mir.
Endlich ſagte ſeine Mutter:„da kommt mein Fritz!“ Ich hob ein wenig das Auge, und er war ganz hinten in der Hauptallee, weit von uns entfernt.
Wir gingen langſam, ſehr langſam, und er ſtand bald hier, bald da ſtill, etwas zu betrachten. So ſollte ich Zeit haben, mich zu ſaſſen. Ich faß⸗ te mich nicht; aber von weitem rief er:„ach, lieb⸗ ſte Marie!“ und bey dem Tone der bekannten Stimme, war meine Scheu weg; ich lief ihm ent⸗ gegen, ich reichte ihm die Hand mit den Wor⸗ ten:„tauſend Mahl ſeyn Sie willkommend, lie⸗ ber Fritz!"“
Da ſtanden wir gegen einander über, Hand in Hand, er mich betrachtend, ich erröthend häͤtte


