Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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Was wirſt du ſagen, was er, wenn Ihr Euch wieder ſeht?

Sieh, auf dieſem Zaubergrunde wuchs ich empor, und meine Liebe die zwar ein Spiel war, die aber ſelbſt den Gefühlen des Kindes eine Rich⸗ tung gab, die ewig dauern ſollte.

So war ich ſiebenzehn Jahre alt geworden; mich verlangte leiſe, den Jüngling zu ſehen, an

den alle meine Traͤume, meine Gedanken, Wün⸗

ſche, Empfindungen und die erwachende Sehn⸗ ſucht meines Herzens feſtgeknüpft waren.

Da reiſte meine Mutter zu ihrer Gchweſter⸗ und ich begleitete ſie.

Wir hielten in Schwetzingen an.

Heute, ſagte auf ein Mahl meine Mutter, mit Thraͤnen in den Augenwirſt du ihn ſe⸗ hen. Zieh dich an, Marie!

Ich erröthete, mein Herz ſchlug in einer wun⸗ derbaren Unruhe.

Ich hatte meiner Mutter tauſend Fragen zu 8

thun, und wagte nicht eine.

Ich kleidete mich unter Zittern; und da mei⸗ ne Mutter kam, ſagte ſie lächelnd:welche Klei⸗ dung haſt du gewählt? Marie, nimm doch dein rothes Kleid! Wie biſt du heute?

Ich fiel weinend an ihre Bruſt. 8. Ich kleidete mich um; aber ich war heute we⸗ der nach meinem Geſchmack gekleidet, noch nach ihrem.

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