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Feſte hervor; mit flammenden Augen ſagten die beyden Geſandten ſich ihre Freundſchaft auf. Der Graf fuhr nach Hauſe, und mein Vater ſah zum erſten Mahle meine Mutter und mich mit finſtern und Unglück verkündigenden Blicken an.
„Das erſte Mahl,“ ſagte er mit einer bittern
Gelaſſenheit—„daß du, oder die da jemanden aus Sonders Hauſe ſieht, zufällig oder vorſatz⸗
lich, ſo packe ich auf, und gehe nach Weſt⸗
phalen.“ „Das iſt grauſam, lieber Mann!“ „Grauſam? Ich bin ſeit den drey Jahren unſers Umgangs auf der Folter geweſen, dei⸗ netwillen, auf der Folter eines unmenſchlichen Haſſes."“
„Wenn mir die Graͤfinn begegnet?“
„Gehe ich nach Weſtphalen. Geh du dort⸗
hin, ſo biſt du ſicher, daß ſie dir nicht begegnet.“
In des Grafen Hauſe ſiel dieſelbe Szene vor, und es ging kein Tag hin, der nicht den Haß der beyden Maͤnner verbitterte. Die Graͤnzen der Güter liefen in einander. Die Jäger der beyden Haͤuſer ſetzten den Krieg fort, die Hirten auch. Es kam zu Prezeſſen, die mit der ganzen Bit⸗ terkeit der heftigſten Beſchuldigungen von beyden Seiten geführt wurden, und das erſte Mahl, da beyde Mütter es wagten, auf der Graͤnze ſich ein Mahl zu ſprechen, packten die beyden Vaͤter auf,


