Teil eines Werkes 
2. Band (1816)
Entstehung
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Sie geſtand es lächelnd, aber freymuͤthig; doch aber blieb ſie mit Thereſen durchaus bey ihrem gebrochenen Deutſch. There ſen erzählte von dir⸗ und die Frau hörte mit leuchtenden Augen, ich möchte ſagen, mit dem glänzenden mütterlichen Triumph im Auge, das an, was Thereſe mit ihrer rüh⸗ renden Begeiſterung erzählte.

Ich war mit ihr allein, und ich ſagte raſch mit durchdringenden Blicken:Laͤugnen Sie, ſo viel Sie wollen, Sie ſind Ferdinands Mutter!

Sie warf einen ſtolzen Blick auf mich, und ſchwieg lange. Dann ſagte ſie mit einem einnehmen⸗ den Laͤcheln:Wäare ich ſeine Mutter, wie Sie ſagen: ſo hätte ich doch nur der Mutterliebe Re⸗ chenſchaft abzulegen, auf welche Weiſe ich glaubte, ihn am meiſten lieben zu können.

Wie heißen Sie, Signora, oder wo ſind

mit tiefem Ernſtdenn ein finſtres Schickſal kann noch ein Mahl ſich zwiſchen Mutter und Sohn trennend legen.

Sie ſah mich eben ſo ernſt an.Bin ich ſeine Mutter, mein Herr, ſagte ſie tief gerührt, und mir die Hand drückendſo wird ja die Mutter⸗ liebe ſo vorſichtig ſeyn, als des Freundes Neigung.

Vielleicht weiß der Freund mehr als die Mut⸗ ter, und ſorgt, wo die Mutter laͤchelt, weil zu ſorgen Urſach iſt.

Sie ſah mich nachſinnend an⸗ dann ſagte ſis

Sie zu finden?,, fragte ich, da ſie Abſchied nahm,

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