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„Iſt die Dame, von der der Fremde redete, Ferdinands Mutter: ſo wird ſie ſelbſt kommen.“
„Ihr wirſt du doch nichts verſchweigen?
„Gewiß nicht, was ſie Recht hat, von mir zu fordern.“
Nach vier und zwanzig Stunden war der Mann wieder da, und fragte an, ob ſeine Herrſchaft, eine Madame Sartili, mir aufwarten dürfte.
„Eine Italienerinn?“ fragte ich. Er bückte ſich.„Die aber,“ fügte er bnbu—„das Deutſche ſo unvollsommen redet—
„Sagen Sie Ihrer Hichafe, daß ich Ita⸗ lieniſch redete.“
Thereſe zog die glatte Stirn kraus, daß ſie nichts von der Unterredung hören ſollte.
Die Dame kam faſt vermummt, nicht gekleidet⸗ mͤchre ich ſagen. Das Geſicht verhüllte ein ſchwar⸗ zer Flor, ſie war in einem ſchwarz⸗ſeidenen Man⸗ tel gewickelt. Ihr Haar hing in einem iralieniſchen Netze, das aber nicht durchſichtig war.
Thereſe behauptete, ſie habe blondes Haar gehabt.
Sie bath mich ſehr höflich, ihr die Begeben⸗ heit mit dem gefundenen Kinde zu erzaͤhlen und ſetzte ſogleich hinzu, daß eine ahnliche Begebenheit⸗ die eine Freundinn von ihr in tiefen Schmerz ver⸗ ſetzt, ſie dahin gebracht hätte, ſich für die Erzah⸗ lung ihres Domeſtiken zu intereſſiren.„Ich muß aber dabey bemerken, daß ich über den eigentlichen Ort, und über die Zeit, wo meine Freundinn das
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