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Nach drey Tagen kam er zu mir, und bath mich, doch gar nicht dringend, ihm zu ſagen, was ich üͤber den gefundenen Knaben wußte.
Der Blick des Menſchen ſchien mir bey ſeinen Fragen ſo ungewiß, ſo unruhig, daß ich ſtatt zu antworren, ihn fragte:„Welchen Theil er an dieſer Begebenheit naͤhme?“
Nun verwirrte er ſich, ſprach bald von ſich, dann von einer Dame; kurz, er wollte nicht ſagen⸗ warum er Theil naͤhme. Aber er wollte nur wiſſen, was man bey dem Knaben gefunden häͤtte.
Eben weil er das wiſſen wollte, verſchwieg ich es⸗
Der Mann ſagte mit einer Art von Heftig⸗ keit:„Wenn aber nun das das Mittel iſt, ihn zu erkennen?““
„Eben darum verſchweig ich es. Lebt Jemand, dem er angehoͤrt: ſo nenne der die Zeichen, an denen er erkannt werden kann, und er wird ſagen können:„„Hier ſind die Zeichen!“
Der Fremde wollte ſich damit nicht abweiſen 4 laſſen; aber er mußte endlich gehen; denn ich ließ mich auf nichts weiter ein.
Thereſe, die, glaube ich, die ganze Pfarre in Holm und den Platz unter der Linde, wo ſie mit dir geſpielt hat, darum gegeben hätte, zu erfah⸗ ren, wer du waͤrſt, wer deine Mltern, und die bey dem Nahmen„Dame“, der dem Fremden ein Paar Mahl entfuhr, Gott weiß, an welche Zau⸗ berinnen dachte, zankte mit mir, daß ich ſo hart geweſen war.
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