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„Nun, biſt du bald fertig?“ fragt Therefe.
„Ich bin erſt bey deinem Brautputze, liebe Thereſe! Über den Tag vergeß ich das ganze Leben.“4
Gott Lob! Thereſe iſt fort. Ein Beſuch iſt bey ihr. Denn ſo lange ſie da gegen mir über ſitzt, kann ich nichts thun, als an ſie denken und von ihr ſchreiben.
Schnell alſo!
Den Dreyzehnten ſitzt ein alter Mann, den Niemand kennt, hier im Gaſthofe, und natürlich iſt das Geſprach der Bauern von uns allen.
„Ein braver Mann, unſer ehemahliger Paſtor!
„Aber,“ hebt ein anderer an—„der ſein Glück verdient hat. Denn ſeit er das Kind da von der Watte aus dem Rachen des Todes hohlte, und es, ſo arm er war, wie ſeinen Sohn aufnahm, glückte ihm alles, alles!“
„Ein Kind, ſagt Ihr?“ faͤllt der Fremde ein.
Die Bauern erzählen die Geſchichte deiner Rettung.—.
„Wann war das?“ fraͤgt der Fremde mit eifriger Theilnahme.
Man nennt ihm Jahr und Jahreszeit. Und da er naͤhere Umſtände wiſſen will, weiſt man ihn zu mir auf die Pfarre.
Daß der Fremde einen recht innigen Antheil an dieſer Begebenheit genommen, ſagten mir die Bauern, die mit ihm geredet hatten.
Statt aber zu mir zu kommen, verlaͤßt er Holm, ohne ein Wors zu ſagen⸗
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