Teil eines Werkes 
2. Band (1816)
Entstehung
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mit einem kleinen Geſchenk an deinem Geburtstage uͤberraſchen konnte, das ich mir abgeſpart hatte!

Braune laͤchelte, und Bürger verlangte end⸗ lich ernſtlich, daß ſie abreiſen ſollten;denn Sie gewöhnen Thereſen an einem Aufwand, den ein Prediger zu Holm nicht fortſetzen kann. Da laͤchelte Eberhardine.

Aber da ſie fort waren, war's, wie er geſagt hatte. Thereſe mußte ſich entſchließen, von der Einnahme der Pfarre ihre Haushaltung einzurich⸗ ten, und von einer kleinen Einnahme, die ihr Va⸗ ter ſcheinbar jährlich zuſchoß. Sie waren glücklich. Schon vier Wochen nach ihrer Abreiſe, erhiek⸗ ten ſie von Bürger einen offenen Brief, den ſie erſt leſen, und dann an Ferdinand weiter be⸗ ſorgen ſollten.

Ferdinands Geſchick ſchien einen großen Schritt weiter zu thun.

Buͤrger an Ferdinand.

J von Gottes Gnaden ein freyer, geſunder, ehrlicher, froher Menſch; dazu Prediger in Holm, und Hausherr und Ehemann eines jungen, hüb⸗ ſchen, fleißigen Weibes, die, wie es recht iſt, mehr ſingt als ſpricht, mehr tanzt als geht, mehr liebt als denkt, mehr thut als will, und hundert Mahl beſſer iſt, als ſie ſeyn will, und die mir alle Falten