Teil eines Werkes 
2. Band (1816)
Entstehung
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bringt mich ins Joch, fürcht' ich! Er ſchloß ſie in ſeine Arme.

Aber der Vater fragte nachher:weißt du Sohn, warum Ferdinand nicht kommen könnte, wie du es meinteſt?

Bürger ſchüttelte den Kopf.Er wird es einſehen lernen. Laßt ihn! laßt ihn! Seine Kunſt hat ihn verwoͤhnt. Er ſieht überall Ideale, und ſo ein Lindwurm, den er todt treten ſollte, gefaͤllt ihm wegen des Geringels des giftigen Schweifs. Aber laßt ihn! Er wird ſich beſinnen, wenn er ſieht,

daß ſie auf ihn herab ſehen.

Mehr war aus ihm nicht zu bringen. Auch Thereſe brachte aus ihm nicht mehr.

Erhielt er einen Brief von Ferdinand, ſo ſteckte er ihn ungeleſen in die Taſche; oder las er ihn, und Thereſe wollte mit hinein ſehen, ſo fagte er:Sehe ich mit in deine Nadelbriefe, in deine Kochbücher, Thereſe? Wir Maͤnner ſchwei⸗ gen, um uns im Schweigen zu üben, und ihr habt Geheimniſſe, um euch im Plaudern zu uͤben.

Der Vater wurde wohl zuweilen unruhig, wenn er das Brautpaar ſo reden hörte; aber Eber⸗ hardine behauptete geradezu, daß eben dieſer Ton des Herrn Thereſens Liebe zu Bürger vermehrte.Ich habe dich nie lieber gehabr, als wenn ich fühlte, du warſt mir überlegen.

Buüͤrger hatte mit jedem im Hauſe eine Wette gemacht, wer die erſte Lerche hören würde. Niemand