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Thereſen, als wären ſie zwey Schweſtern, in einem Winkel zuſammengehockt, und redeten die jährlichen Beſuche, und das künftige Geſchick fli⸗ ſternd ab, und manche Dinge, die der Vater ſo wenig als Bürger hören durfte, die verkündigte Thereſens glühende Wange.
Die Hochzeit des jungen Paars wie ihre Ab⸗ reiſe, wurde auf das Frühjahr beſtimmt.
Ferdinand verſprach zu kommen, wenn er könnte.
„Wenn er könnte! ſo ſagt jeder, der fühlt, er könnte auch nicht wollen,“ ſagte Bürger— „aber laßt ihn! laßt ihn!“ 8
„Ich laſſe ihn nicht, liebſter Bürger; mein Bruder ſoll bey meinem Ehrentage— wie komm ich auf dieſes Wort?"
„Weil es jedes Mädchens Ehrentag iſt, an dem ſie mündig geſprochen wird,“ antwortete Burger—„aber wenn Ferdinand nun nicht kommen könnte?“
„So ſollſt du uns ſagen, warum er nicht kann.“
„Und wenn ich nicht wollte; denn das iſt's, warum ich nicht könnte, Ther efe! und ich will nicht.“
„O, ich weiß, ich weiß, daß ich einen Herrn habe! Meine Mutter war glücklicher als ich, und Ferdinands Frau wird's auch ſeyn.“
„O Vater, Vater,““ rief Bürger—„ſie


