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Olympie eine olympiſche Göttinn zu machen, die am Hofe glänzen ſollte, mit allen Talenten des Witzes und des Geiſtes; aber die edle Mutter er⸗ zog die Tochter in der Stille des Landlebens zu einer Heiligen, ob er gleich jedesmahl, wenn ſie den Frühling auf das Gut zogen, ſchwur: ſie ſollte nie den Fuß wieder auf das verdammte Land ſetzen, wo ſie ganz vollkommen für die Welt verdorben würde.
So ſchwankte er auch jetzt. Er ſah recht wohl, daß Olympie mit dieſem lebendigen Belvedere⸗ Apoll ſpazieren ging, zwar immer in Geſellſchaft ſeiner Frau oder Iſabellens. Aber er hatte dem Fürſten verſprochen, ihn mit zu bringen, und ſeine Olympie zeichnete ſo brav, fing an zu mahlen, und der Ap oll mit dem goldenen Locken⸗ kopfe ſprach das Italieniſche ſo fertig, und lehrte es die beyden Schweſtern. Am Hofe des Fürſten wurde viel Italieniſch geredet; denn der Fürſt liebte es. Dabey rechnete er auf eine ſo ſtarke Tugend bey dem Apoll und ſeiner Tochter, die er ſelbſt nicht hatte, und an die er nicht glaubte..
Er that, was er allemahl that, bey ſo einem Falle. Er erklärte ſeiner Frau, was er befürchten konnte, um am Ende jede Schuld von ſich abzu⸗ waͤlzen.
So hatte Braune hier ſchon drey Monathe, und die drey ſchönſten Monathe des Jahres gelebt,
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