Teil eines Werkes 
2. Band (1816)
Entstehung
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wurden alle Gebethe erhört. O, warum haben Sie meine Schweſter nicht tauſendmahl lieber als mich? Aber das wird noch kommen, wenn Sie ſie erſt ſo kennen als mich.

Olympie beugte ſich auf ihr Zeichenbret; denn ſie wußte, daß es unmöglich war, die Kleine zum Schweigen zu bringen.

Er ſetzte ſich an Otympiens Seite.

Er bath ſie ſogleich, den Kopf der Muſe an⸗ zufangen.

Sie that es zitternd. Er half ihr nicht, aber er lehrte ſie, erſt ſehen, und zeigte ihr die Fehler, die ſie machte, und warum ſie ſelbe machte. Iſa⸗ belle zeichnete auch; aber ſie verlangte durchaus,

er ſollte nur Olympien lehren. Sie lief nach

ihrem Reh; bey jedem Gerauſch ſprang ſie hinaus, und fragte, wenn ſie zurück kam:Nun, haben Sie Olympien nicht recht liob, lieber Braune? Ach, wenn ſie nur erſt ſpricht! Ich wollte, ſie ver⸗ löre ſich auch einmahl im Walde, und Sie fanden ſie wie mich, und Sie legten ſie ſo mitleidig an Ihre Bruſt, wie mich! Ich bitte dich, Olym⸗ pie, ſey doch einmahl ſo recht ſehr freundlich! Ach, du weißt nicht, wie gut er iſt, und er weiß nicht, wie gut du biſt!

Danrn ſprang ſie an das Fortepiano, 1 und tral⸗

lerte und ſpielte einen Walzer halb, und die andere

Hälfte tanzte ſie.

O, ſing einmahl, Olympie! Braune