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ich perlaſſe Iſabellen niemahls. Aber ich wollte, Sie hätten ihre Zeichnung gemahlt.“
„Die mahle ich auch, und noch zehn andere
dazu, wie ich Sie ſchlafend fand, wie—“
„Und wie Sie mich in Ihre Arme nahmen, da ich mein Reh zu Ihnen brachte. Auch das, hö⸗ ren Sie!“.
Sie wollte es verſchweigen; aber da das Bild ſo wunderſchön wurde, vertraute ſie es ihrer Schwe⸗ ſter, dann ihrer Mutter.
Die Mutter kam und erſtaunte.
Der Vater kam, und war entzückt von dem Gemaͤhlde.„Können Sie,“ ſagte er recht frey— nals Arzt, dem Kranken ſo viel Leben einhauchen, wie als Mahler: ſo ſind Sie der größte Arzt, Herr
Doctor!"“* „Man ſollte auf Iſabellen neidiſch wer⸗
den,“ ſagte die Mutter laͤchelnd. J ſabelle jauchzte laut im Zimmer umher. 3 Ferdinand mußte dem Vater ſeine Map⸗
pen mit Zeichnungen zeigen, und er bath ihn ſogar
mit Warme, Olympien und ſeinen kleinen Schütz⸗ ling, Iſabellen, doch beym Zeichnen ein we⸗ nig fort zu helfen.„Verſteht ſich, wenn Sie Zeit,
wenn Sie Luſt haben; um zehn Uhr zeichnen die
Mäͤdchen.“
3 Um zehn Uhr, den andern Morgen, kam Iſabelle, faßte liebkoſend ſeine Hand, und ſagte: num zehn Uhr zeichnen die Mädchen!“


