Teil eines Werkes 
2. Band (1816)
Entstehung
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ſind für ſich glücklich, ohne daß der Pater davon etwas weiß.

Er hat keinen Adelsſtolz. Er achtet überall den Menſchen nur; aber er iſt auch ſo ſtolz darauf, daß kein Tag hingeht, ohne daß er mir es ſagt.

Kurz, ich bin dieſes glücklichen Lebens, das ſich, wie ein Schauſpiel, nach Scene und Aufzug abwickelt, recht müde; und waͤre nicht Iſabelle, die dem glücklichen Leben, Leben und Freude gibt, und die ſo innig, mit einer kindiſchen, trotzig ei⸗ ferſüchtigen Leidenſchaft an mir haͤngt: ſo wͤre ich ſchon gegangen.

Nein, Sie ſollen nicht gehen, Lieber! Sie kennen uns alle noch nicht, meine Olympie noch gar nicht, meine Mutter nicht. Und wenn Sie ſie erſt kennen: ſo werden Sie gar nicht gehen; das weiß ich!

Heute fand ſich Iſabellens weißes Reh wieder ein. Iſabelle brachte es, lautjauchzend, auf mein Zimmer, liebkoste dem ſchoͤnen Thiere, und dankte ihm, daß es ſie mit mir bekannt ge⸗ macht hatte, in ſo ſeltſamen und doch ſo leiden⸗ ſchaftlichen Ausdrücken, daß ich nicht umhin konnte,

dem ſchönen Thiere einige Liebkoſungen zu machen.

Sie war außer ſich vor Freude, und rief dem

Thiere zu:o, ſo freundlich iſt er mit dir! Mit

mir niemahls! niemaſſst ſetzte ſie heftig und mit naſſen Augen hinzat Ich nahm ſie in meine Arme, ich drückte ſie herzlich an meine wrui, ich kihte

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