Teil eines Werkes 
2. Band (1816)
Entstehung
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ſeine Familie zu bilden iſt ſein Ziel. Er meint's er⸗ reicht zu haben; er bemerkt nur nicht, daß ſeine

Gegenwart jeden warmen Erguß des Herzens er⸗

kältet, außer Iſabellens, die oft mit frohem

Muthe durch alle Verſchanzungen ſtiner ruhigen

Weisheit durchbricht, ihren Vater zum Erſtaunen

zwingt, und die beſorgte Mutter in Verlegenheit

ſetzt. 1 3 Ich nehme noch wenig Theil an dieſer Unter⸗

altung. Man weiß, daß ich ein Argt bin, und Arz

zeichne. Die Mädchen zeichnen auch, und der Va⸗ ter meint, recht gut. Er hat einige Kunſtwerke im Hauſe, aber Gutes und Schlechtes untereinander.

Er iſt am geſprächigſten über die Kunſt, von der er wenig weiß. 7

Wir ſetzen am Tiſche das Geſpräch vom Bü⸗ cherſaale fort; und ohne daß er es weiß, geben Mutter und Töchter dem Geſpraͤche den Reitz. Nach Tiſche ſpielen wir Billard à la guerre, bey dem Iſabelle mir allen im Kriege lebt, we⸗ gen ihrer großen Lebhaftigkeit. Dann geht man, fährt man ſpazieren, oder man fährt auf der Gon⸗ del im See, geht auf die Jagd. Jeder hat ſeine Freyheit, zu thun, was er will, und doch iſt nie⸗ mand frey. Wir ſind ſo frey, wie Kranke, die ſich nicht bewegen können, ſagte Iſabelle zu ihrer zurter, und erhielt einen ſanften Verweis. Ich bin gewiß, die Mutter und die Töchter

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