Teil eines Werkes 
2. Band (1816)
Entstehung
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Der Wein erquickte und ſtärkte ſie ſichtlich. Dann ſtand ſie auf. Sie zeigte nun auf den Bach. Sie wollte ſich waſchen. Sie taumelte aber; denn jetzt erſt fühlte ſie die Wunden an den Füßen, und die entſetzliche Ermattung vom Gehen und vom Ang⸗ ſtigen.

Ich führte ſie langſam an den Bach. Sie wuſch ſich Geſicht, die Arme, und trocknete ſich mit ihrem Schahl. 3

Dann ſie wieder ein Wenig, und trank

wieder ein paar Tropfen Wein.

gehen? Jetzt weniger, ſagte ſie, mich laͤchelnd an⸗ ſehendals vorhin.

Ich ſchlug vor, die Füße mit Wein zu waſchen. Sie erröthete, und antwortete nicht, vor ſich niederblickend. Die Noth gebiethet, mein liebes Kind! ſagte ich ſanftich will ſo lange weggehen. Ach, ſagte ſieich kann's nicht. Ich habe die Kraft nicht. Nun denn, ſo erlauben Sie mir! 3Unmöglich! ſagte ſie, tief ihr Geſicht nie⸗ derbeugend.. Sie müſſen eine Stunde gehen, und denken Sie die Angſt Ihrer Altern, mein Kind! O meine Mutter! Ja, ich kann gehen. Sie

ſtand auf, ſie trat auf ihre wunden Sohlen, ſie 4

Ich fragte ſie, ob ſie nun im Stande ſey, zu

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