Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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trat er unter den ſchönen Himmel Italiens, unter die Rieſendenkmahle des größten Volks der Erde, und unter die Bluͤthen der alten Kunſt, er ſelbſt die ſchönſte Blüthe der Natur.

Er wußte nicht, wozu er zuerſt greifen ſollte, nach den alten Denkmählern der Geſchichte, die er ſo genau kannte. Er wollte ein Architekt werden, dann ein Bildhauer; dann wollte er hier die Ge⸗ ſchichte des Volks ſtudiren, und ſie auf dem Kapi⸗ tol ſchreiben.

Er arbeitete hier viel weniger ſelbſt, er ſah nur, er genoß nur; aber dennoch wurde er ein Künſtler.

Er las hier die Alten noch einmahl.

Er machte einen Ausflug auf die zriechiſchen

Inſeln. Die tauſend neuen Bilder einer waͤrmern Na⸗

tur, eines luſtvollern Lebens öffneten auf einmahl

ein Herz; er wünſchte ſich, hier zu bleiben, und in ſein Vaterland zurück, um an das reine Herz einer Geliebten fallen zu können. Denn hier fand er nicht, was er in der Jugend zu ehren gelernt hatte, eine heilige Liebe. Hier fand er nichts, als die Luſt, die Begierde und die Schönheit. 4 Aber hier fand er den Schutzgeiſt ſeines veinen Herzens, den Freund. Er begegnete in dem ſchönſten Thale der Apen⸗*

ninen einem jungen Manne, in dem ir ſoglech §** 2*