Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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ling der Pſyche und der Mond an Artemis Stirn ſo gut ein Nahme wie dort? Und kann nicht dieſe

Sprache ſo gut unrergehen, wie die Keilſchrift in Perſepolis? Und was bleibt dann übrig? Nichts

als was reine Kunſt an den Gemaͤhlden iſt. ½

Mochte er irren oder nicht: ſo war es ſeiner Kunſt doch zutraͤglich. Er wollte nur das Schöne.

So war er achtzehn Monathe hier geblieben, viel länger, als ſein Vater, als er ſelbſt geglaubt hatte.

Nur in den Ferien machte er kleine Reiſen, ſich zu ſeinen großen Reiſen vorzubereiten, und überall lernte er, und ſchrieb, was er lernte.

Er wurde nun Doctor der Medizin, und mit der groͤßten Ehre. Dann nahm er Abſchied von ſeinem Vater, der ihn beſuchte.

. Er ſchien dem Vater kälter und ruhiger. Er Fonnte ſogar ein Wort fallen laſſen, daß er ſeine Nieeiſen beſchraänken wollte. Aber Europa wollte

er ſehen, beſonders Italien, der Kunſt, die

Schweiz, der Natur, und England, der Na⸗

tion wegen. 8 8 Der Jüngling hatte nicht geliebt. Er arbei⸗ tete zu viel, und die Schönheit diente ſeiner Kunſt, nicht ſeinem Herzen. 4

Ruhig ging er alſo nach Italien a. Er

8 nahm alles, alles in das offne Herz auf, in dem die Liebe noch nicht wohnte. Die Alpen erhoben ſeine Seele. Er konnte ſich kaum losreißen. Da