Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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6. Er ging auf eine Univerſitaͤt, und arbeitete mit dem Eifer ſeiner Begeiſterung Tag und Nacht. Dichtkunſt und Muſik waren ſeine Erhohlung von

ſeinem Studiren der Medizin und vongſeinen Ar⸗ beiten in der Ma lerey. Er ſchlief nur ſechs Stun⸗ den; und da pe gelernt hatte, welch ein Zeitgewinn, O ung und Eintheilung der Zeit iſt: ſo gewann er Zeit und Kenntniſſe. Er wohn⸗ te bey einem berühmten Arzt im Hauſe, und erhiekt ſehr bald ſeine Freundſchaft. Er zeichnete für ihn Pflanzen und Praäparate. Er rückte mit Gewalt vorwaͤrts in der Medizin. Sein Freund, der Arzt,

wollte ihn bereden bey der Akademie zu bleiben.

Er ſchlug es ab, und entdeckte ihm ſeinen Plan,

über die ganze Erde zu gehen, ſo bald er mit ſei⸗

nem Studium der Medizin fertig ware. Aber ſeine eigentliche Neigung zog ihn an die Dichtkunſt und an die Mahlerey. 1 Er zeichnete viel; er warf die Paſtel⸗ und Waſſerfarben weg, und wurde Oehlmahler. Sein ehrer in der Kunſt ein großer Meiſter, wurde ſein Freund. Auch der, der ſein Talent für die Kunſt ſah, wollte ihn bereden, ſich der Kunſt ganz zu weihen. Hier ſchwankte er; denn hierhin zog ihn Herz. Aber dennoch überwand ſein Plan, das Menſchengeſchlecht zu ſehen, ſeine Liebe zur Kunſt. Seine Bekannten begriffen nicht, woher Brau

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