Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

114

Auch will ich eine Zeitlang, fuhr der Sohn fortauf einer Univerſität leben, um zu mei⸗ nem Pinſel, der ſo gluͤcklich trifft, noch ein Ge⸗ werbe zu haben, das im Nothſiätt mich Lnähftee Und das iſt? Die Arzneykunde. Ich finde in jeder Stadt

Lehrer. Meinen uFleiß kennſt du. Ich bedarf, das weißt du 1u9 nem Vater, ſehr wenig. Ich habe entbehren lernen. Meinſt du nicht, daß ich ſo glücklich ſeyn werde?

Faſt glaube ich es. Doch du reiſeſt nicht morgen, nicht übermorgen. Wir werden weiter über deinen Plan reden. Und deine Abkunft blei⸗ be ein Geheimniß zwiſchen uns und deiner Mutter. 7

Die nahe Abreiſe Ferdinands wurde be⸗ kannt gemacht. Das Geheimniß blieb verſchwiegen. 3 Der Vaͤter gab dem Jüngling das Portrait ſeiner Mutter, aber nur, eine Kopie davon zu nehmen.

Er mahlte eine, die vollkommen aͤhnlich war. Das Bild wurde eben ſo gefaßt, erhielt eine ſolche Kette, und der Sohn erhielt das Original. Er trug das Portrait auf ſeiner Bruſt.

Er bath ſeinen Vater, ihm die Art ſeiner Reiſe, und die Länder, die er beſuchen wollte, 4 ganz zu überlaſſen.

Der Vater merkte wohl, daß der Iangins