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Der Vater ſah ihn beſtürzt an.„Was koͤnn⸗ ke ſeyn?
„Ich weiß alles, alles, Vater, von einem
Fiſcher auf der Warte, wo du mich fandſt.“
Der Vater ließ ſich erzählen, und welche Wir⸗ kung es auf die Phantaſie des jungen Menſchen gemacht hatte. Der Sohn verſchwieg ihm ni ichts.
Der Vater ſuchte die Phagtaſie des Jüng⸗ lings in ein weniger gefäͤhrliches Gleis des Lebens herabzuziehen; aber Ferdinand antwortete: nwas denkſt du, Vater? Was will ich denn? was ich auch gewollt haͤtte, wenn ich dein Sohn war? Mißgoͤnnſt du es dem Jünglinge, die liebliche
Idee, das Zauberlicht, das ſich um meine Welt legt, daß ich in jedem edlen Manne meinen Va⸗ ter errathe, in jeder edlen Frau meine Mutter
hoffte, daß ich meinen Freund freudig fragen kann:
„biſt du vielleicht nicht mein Bruder? daß ich’—
hier ſenkte er das Auge, und die verſchämte Wan⸗ ge glühete,„daß ich jedes edle Maͤdchen wie mei⸗ ne Schweſter ehre? Mißgönnſt du es mir, daß ich in jedes Land der Erde trete, mit dem gehei⸗ men entzückenden Gefuühl, es iſt vielleicht mein
. Vaterland? Es iſt wohl eine Spielerey der Phan⸗
taſie, das fühl ich. Aber iſt nicht die Dichtkunſt eine Erinnerung aus einer ſchönern Welt, auch ein Spiel, ein Traum, und doch wahrer als das
Leben? O Vater, taſte meine k ſrrundiicen Hoff. nungen nicht a an 4


