Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

2 209

und ihre alten Bekannten. Wie glüͤcklich war

Ferdinand, da er den Spielplatz ſeiner Kind⸗ heit wieder ſah! Er begleitete ſeine Mutter und ſeine Schweſter auudas Meer.. Die Mutte ſich mit ihren beyden Kin⸗ dern nach der Watte üͤberſetzen, wo ihr Mann den geliebten Sohn gefunden hatte. Hier ſtand ſie, und, von ihren ſchönen unſchuldigen Wünſchen er⸗

griffen, ſchloß ſie wechſelsweiſe und höͤchſt gerührt

ihren Sohn, dann ihre Tochter an die bewegte Mutterbruſt.

Die Kinder wußten nicht, was der Mutter ſo rührend war.Hier! ſagte ſie nunhier! wiederhohlte ſie, und zerfloß in immer haͤufigere Thraͤnen. Dann wendete ſie den Blick auf das unendliche Meer, das ewig bobend baher ſturzte, und, die Häͤnde gefaltet, bethete ſie um die Er⸗ füllung ihres unſchuldigen Wunſches. Sie kehrte freudig hoffend zurůück. 8

Ferdinand blieb noch in der Gegend, die ihn ſo freudig an ſeine Kindheit mahnte.. Am Abend ging er mechaniſch noch ein Mahl

ans Meer. Ein Fiſcher aus Holm fragte ihm:

Sie wollen noch ein Mahl auf die Watte, jun⸗ ger Herr? ich kanns denken.

Ferdinand ſah ihn an.Was meinſt du, Alter? Was? 8*

Wie Gott alles regiert! Da fanden ſi ter und Mutter!

e Va⸗

ÿÿ