Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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nein! wenn er geht, ſo ſoll er es erfahren, er iſt nicht ihr Bruder; und dann las 5 das Schickſal und ſein Herz walten.

Waren nicht meine Al rn anf eben die Weiſe glücklich?

Sie wußten, baß ſie nicht Bruder und Schweſter waren. O laß uns keine unruhige Wel⸗ le in ihr ruhiges Leben werfen! Sie gab ungern, aber uüͤberzeugt nach, und Feedinand blieb ruhig.

Da aber reiſte die Mutter zu ihrer Tante, die ſie erzogen hatte. Sie nahm Ferdinanden und Thereſen mit ſich. Die Tante, das ſchoͤ⸗ ne Paar der jungen Leute ſehend, konnte Eber⸗ hardinen den Wunſch nicht verbergen, The⸗ reſe n ein Mahl als Gattinn des edlen Junglings

zu ſehen.

Thereſe zuckte die Achſeln, und die Tante fragte:Soll ich es ihm ſagen, als haͤtte ich ver⸗ geſſen, daß er es nicht wiſſen ſoll?

O um des Himmels willen nicht! rief Di⸗

ne ſehr ernſtwie köͤnnte ich je mein Auge

wieder vertrauend gegen meinen Mann erheben?4)

Die Tante verſprach zu ſchweigen; aber haͤtte Ferdinand nur etwas geahnt, er häͤtte erra⸗ then muͤſſen, daß auf ſeiner Geburt ein Geheim⸗ niß ruhe: ſo nahe ging die Tante immer an der Auflöſung ihres Rathſels weg. Soerhar dine beſuchte die Pfurm olm