gen, die aber immer mehr Licht gewann, je mehr er ſie an ſeinen Unterricht anreihen konnte. 1 Dabey war er gewiß, zu großer Freude Boi⸗ ſens, der Anführer aller gefährlichen Unterneh⸗ mungen und aller Neckereyen. Es war nicht Einer im Dorf, dem er nicht einen Streich geſpielt, und dem er nicht irgend eine Geſlteit erwieſen 18 hätte.
Alle Welt hatte ihn am liebſten; denn er rraf jedes Menſchen Ton, ohne es zu wiſſen, oh⸗ ne es zu wollen.
Er war in der Gegend zwey Meilen umher ſo bekannt, wie in dem väterlichen Garten; denn er mußte jedem Fußſteige, jedem Bache nachgehen, jeden Berg bis auf den Gipfel erklettern, jedes Thal hinab, und weiter, und immer weiter; und bey dieſen Reiſen war er immer allein.— 4 Er zitterte vor dem Geſpenſte, das in einer alten Burgruine umgehen ſollte; aber er mußte dennoch allein hin. Er ſaß ſchauernd in dem al⸗ ten Gemäuer oft, bis die Daͤmmerung ſeinen Gei⸗ ſterſchauer erhöhte.
Er lebte in der frohen Welt ſeines Dorfs mit allen, und er hatte ſeine Welt für ſic, die er znit Keinem theilte. 3
So wuchs er empor, unter dem klaren Un⸗ terrichte ſeines Vaters und Lehrers, in der frey⸗ en Natur, unter den beſtänbigen angeſtrengten übungen ſeines Körpers, ein ſolzer Süngling.


