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ſagte Braune—„mehr Bedurfniſſe, mehr Wünſche.“
Auch bey der Erziehung der Kinder ſeufzten er und ſie zuweilen:„ach, die Pfarre an der See!“ denn Dinchen hatte den Entſchluß gefaßt, ein Ideal von Erziehung anzuſtellen. Auch Braune
wollte das zuweilen auch.
Nun aber arbeiteten an den Kindern die Groß⸗
mutter, Boiſen, das ganze Haus voll Leute,
das ganze Dorf. 4
„Am meiſten und am ſchwerſten der Reich⸗ thum, liebes Dinchen, und die Schmeichleley. 7
„Auf der Pfarre an der See, fanden wir und unſre Kinder nicht einen Schmeicher.)—
„Laß uns thun, was wir können; das übrige ſey Gott befohlen!““
Braune ließ einen Hofmeiſter kommen, und theilte mit dem den Unterricht. Boiſe verlangte Unabhaͤngigkeit für die Kinder, für die Knaben
zum wenigſten. Vater und Lehrer waren eins mit 3
ihm. Dinchen, wie alle Weiber, verlangte Ge⸗ horſam, und unbedingten, wie immer die Liebe, und hielt am wenigſten darauf. Braune fand Gehorſam, weil er am⸗ wenigſten befahl. Die Kin⸗ der lebten glücklich, und wuchſen herrlich empor; denn das Beyſpiel der Tugenden ihrer Altern er⸗
ſetzte doppelt alle Fehler der Erziehung. Es eat⸗ ſtand unbemerkt ein kleines Paradies voll Unſchuld,
und die Kinder waren die Engel darin. Die Er⸗
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