wurde der Lieblingsplatz der Kinder; der alte Schulmann, ein verſtaͤndiger, ehrlicher Mann, er⸗ hielt Achtung, und ſing an, ſie zu verdienen. Herr Braune erſchien ſogar im Wirthshauſe, auf der Kegelbahn; aber ohne zu predigen, ſelbſt da es öfter geſchehen war, ohne zu ſtören. Ferdinand hatte ſeine Spielſtunden mitten unter den Knaben des Dorfs von ſeinem Alter, und Thereſe un⸗ ter den Maͤdchen, und nach und nach wurde der Spielplatz in den herrſchaftlichen Garten verlegt. Es war keine Taufe, keine Trauung, kein Be⸗ gräbniß, an denen Braune und die gütige Di⸗ ne nicht Theil genommen häͤtten, mit einem klei⸗ nen, ehrenden Geſchenke, oder mit mitleidigem Troſte. Das Erndteiſt wurde ein allgemeines Dorffeſt. Alles ging ſo gut, daß Dinchen ſchon
oft glaubte: der Lebensbaum ſtände da ausgebrei⸗
tet, das ganze Dorf überſchattend. Boiſen, der auf ſein Alter noch an Zauberey glaubte, war D inchens Meinung;; aber Braune hatte Recht
und der Patriarch, daß ein Diamant leichter zu
andern iſt, als der Menſch. Aber die Einwohner dieſes Dorfs wurden ihres Lebens froher; und froher werden iſt auch beſſerwerden, obgleich die ungeduldige Eberhardine auch faſt d daran nun nicht glauben wollte.
„Ach, die Pfarre an der Seelu konnte ſe 5
wohl manchmahl ſeufzen.*
L
„i hatten 1ebe mit uns kelbſe 9 1,
——


