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ſie noch mehr.„Gott, wo bin ich?“ rief ſie— „was habe ich zu erwarten?“ Sie glaubte mit je⸗ dem Augenblicke ihren Sohn Eugen in das Zim⸗ mer treten zu ſehen; denn das Zimmer ſchien eben erſt von ſeinen Bewohnern verkaſſen zu ſeyn. Da hing ihres Sohnes grüner Rock, der runde Hut darüber. Da ſtand ſeine Büchſe, und an der Büch⸗ ſe hing ein Strohhut der Frau. Auf dem Tiſche lag ein Strickzeug, neben einer Kinderpuppe. Das Zimmer war bewohnt, es war das Zimmer ihres Sohnes, den ſie nun todt glaubte. Sie warf wie⸗ der die naſſen Augen auf Eugens Bild. Neben ihm hing das Bild einer engelſchönen jungen Frau, deren Geſicht die Frau von Boiſen erkannte. Sie ſah ihrer Mutter, der Oberförſterinn, zum Reden ähnlich. Da hing noch der Oberförſter, die Oberförſterinn auch, und Boiſens Bild. Sie zitterte vor der Ueberraſchung. Aber die Ausgeberinn, die zu ihr in's Zimmer trat, bedeutete ſie.— 3 „Der Herr von Boiſen ließ, bey dem Tode unſrer, ach! ſo geliebten jungen Herrſchaft— „Wie hieß ſie denn?“ „Balke hieß der Herr, die Frau war des DOberförſters Tochter da.“ Sie zeigte an die Wand. „ und der da?“ fragte zeigend die Mutter. „ Das war unſer Herr Balke. Bey ihrem Tode befahl der Herr von Boiſen„ ihr Wohn.
Lafont. die Pfarre ꝛc. I. 3


