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nimmt Sie mit offnen Armen auf.“ Sie traten in das ſchöne Haus.
Boiſen bath die Mutter, ſich ihre Wohnung auszuſuchen. Sie waͤhlte i ein kleines abgelege⸗ nes Zimmerchen.
Boiſen gah ihr ein paar ſchöne Zimmer. „Ich wohne ſelbſt hier, wenn ich hier bin.“
Die Frau von Boiſen begriff das Verhaͤlk⸗ niß nicht, in dem ſie mit der Beſitzerinn dieſes Gutes ſtand. Sie war angſtlich.
Boiſen ſagte trocken:„ſeyn Sie ruhig, Nichte! Es fehlte dem Hauſe hier an einer Auf⸗ ſeherinn. Ich bin nicht immer hier. Sie hätten Zeitvertreib, wenn Sie die Oberaufſicht üͤberneh⸗
men wollten.“
„O recht gern! recht gern! Die Domeſtiken wurden der Frau von Boiſen vorgeſtellt. Sie lächelte wohl ein wenig bitter, daß ſie hier unter
einer Predigerfrau ſtehen mußte; aber man behan⸗ delte ſie hier ſo ehrerbiethig, als waͤre ſie die Be⸗ ſitzerinn des Gutes, daß ſie nichts zu tadeln fand. Boiſen ging auf ſein Zimmer, und ſie war allein. Da trat ſie in ein Zimmer, und gegenüber an der Wand hing das Bild ihres Sohnes Eugens. Sie erſchrack, aber ſie hielt dennoch den Blick feſt auf dem Bilde.„O Eugen!“ ſagte ſie, bit⸗ tend die Hände zuſammenfaltend. Da ſie aber ih⸗ re Blicke in dem Zimmer umher ſchlug, erſchas


