Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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Dann ſagte er:„das iſt deine Mutter! Boͤſewicht, bitte Gott, daß deine Frau nicht Mutter wird! Sie wird dir die unverſöhnlichen Rachgöttinnen ans Licht bringen. Du wirſt den Nahmen Vater verfluchen, wie hier deine Mutter den Nahmen Sohn verflucht!“

Dieſe Worte ſagte er langſam, feyerlich. Ein geiſtiges Schrecken ergriff die ganze Geſellſchaft. Bleiche Geſichter ſtarrten die Mutter, den Sohn und den kraͤftigen Alten an.

Er wendete ſich um, und verließ den Saal und das Haus.

Boiſen hatte die Mutter furchtbar geraͤcht, denn in einer Stunde war der ganze Saal leer; und der Sohn ſtand, an den Nageln kaͤuend, allein mit ſeiner tobenden Frau, die Himmel und Erde um Rache für den Alten anrief.

Boiſen brachte die Mutter nach Birkfel⸗ de.„Sie wiſſen,“ ſagte er—„Sie wiſfen, Nichte, daß ich geſchworen habe, nichts mehr fuͤr Sie zu thun. Ich bringe Sie aber in das Haus einer jungen, edlen Frau, die mit Freuden eine. unglückliche Mutter aufnehmen wird.“ —„Wer iſt dieſe Frau?“ fragte die Boiſen

furchtſam. 2 „Die junge Frau eines Predigers, Braune. Sie iſt nicht hier. Aber ich bin ihr Vormund, und ſo, ich bitte Sie, ſeyn Sie ruhig! Man