meinen Traͤumen, lieber Mann, weiß ich mehr davon. Ich bin oft in Flammen, und jedesmahl werde ich durch Flammen weggetragen. Mirr iſts, als ſehe ich jetzt den Leichnam meiner Mutter im Sarge mit Blumen geſchmuͤckt. Hab ichs geſe⸗ hen;— oder haben dieſe Briefe meiner theuern Mutter erſt dieſe Bilder geſchaffen? In Preußen ſollen meine Ältern gelebt haben, und jetzt wieder in Birkfelde? Und kommt dir es nicht ſo vor, als hieße mein Vater Boiſen, und nicht Bal⸗ ke? Das alles beunruhigt mich, und du ſagſt kein Wort?“,
„Wir ſollen eine Reiſe nach Birkfelde ma⸗ chen, liebes Dinchen; die Reiſe wird Geld ko⸗ ſten, und hinzureiſen, befiehlt dir aus drüͤcklich dei⸗ ner Mutter Brief.“
Siee ſeufzten beyde. „Laß uns ſchlafen gehen, liebſter Ferdi⸗ nand! Der Schlaf iſt darum eine theure Gabe Gottes, ſagte der Patriarch; weil er dem Men⸗ ſchen neuen Muth gibt, und jeder Unruhe die gedß⸗ te Hälfte der Dornen abſtreift.“.
Sie legten ſich nieder, und am andern Mor⸗ gen brachte ein Bothe von der naͤchſten Poſt ein großes Paket. Es enthielt eine betraͤchtliche Sum⸗ me Geld, und ein paar praͤchtige weibliche Anzüge, mit den Worten:„zu der Reiſe nach Birkfel⸗ de.“ Nach funf Minuten ſtand Eberhardine in dem einen Kleide vor ihrem Manne und dem


