Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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wwie möglich ausgeſchmückt hatte. Der Tiſch war

gedeckt. Eine Flaſche Wein, welche die Mutter geſchickt hatte, ſtand auf dem Tiſche. Die junge Frau verwaltete zum erſten Mahle ihr ſchönes Amt als Hausmutter, und der liebliche Ton:»Frau Paſtorinn!« war ihrem Ohr das höchſte Triumph⸗ lied. Da erſt, wie er ſie auf ſeinen Knien an ſei⸗ ne Bruſt gedrückt hielt, deckte ſie ihm mit leiſen fliſternden Worten ihr Herz, die lange Liebe und ihr Entzücken auf, und um Mitternacht führte er

und das Licht des Mondes die liebende Braut im

die hochzeitliche Kammer. Maria bethete für das Glück des geliebten Herrn. Das Glück betrat mit der jungen Frau das Haus. Dine ging den andern Tag ſchon im Dor⸗ fe umher und beſuchte ihre alten Bekannten. Wer hätte Mamſel Dinchen nicht geliebt? Wer hätte nicht die höchſte Achtung vor dem alten Balke ge⸗

habt, vor der Hoheit des majeſtäͤtiſchen Patriar⸗

chen? Die ganze Gegend ehrte das lange tugend⸗ hafte Leben des Alten. Und Dinchen war jetzt Braunens junge Frau, und Braune ſtand mit in dem Stammbaumsgemaͤhlde des Alten. Den Stammbaum kannte die ganze Gegend: denn er

war immer das Erſte, was der alte Patriach ſeinen

Gäaſten zeigte.

1 Die junge freundliche Frau hatte 1en Monath die Herzen aller Halmer, und ſie de⸗

wann ſie ihrem Manne. Sie kannte alle Voethei⸗