Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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das Schickſal des geliebten Fremdlings zugleich um⸗ faßte, da floſſen unaufhörlich ihre Thränen, und ſeine liebende Stimme erregte ſie noch mehr. Und da ſie um das Meer bog, und alles verſchwand, was ſie geliebt hatte, da zog ſie die weiße Locke hervor, die ſie von dem Haupte des Todten geſchnit⸗ ten hatte, und ſagte ſanft:»Das iſt nun alles, was ich noch beſitze, und dieſes Trauerkleid: um den geliebten Todten!« Er drückte ihre Hand mit ſeinem Arme nur feſter an ſeine Bruſt.. Da ſah er ſein Haus. Er zeigte es ihr nur mit ausgeſtreckter Hand. Dann ſagte er:»O warum kann dich, Geliebte, dort nicht die Freude empfangen, ſondern ein neuer Schmerz, ein armes Haus, das dir nichts zu biethen hat, als eine treue Liebe und Redlichkeit? Du wurdeſt Frau, ehe du Geliebte warſt, und wirſt Mutter ſeyn, eher als Frau. Die Freuden, die dich empfangen ſollten, die Feſte, ſind nichts als Arbeit und Sorge. O du weich gehaltene Tochter, wie hart wird dich dort die Armuth halten!« Das ſagte er, den trauern⸗ den Blick auf ſeinem Hauſe feſthaltend, mit wei⸗ cher Stimme. Da ſtand ſie, ſie zog die Hand aus einem Arm, und legte die Hand, um ihn zu halten, auf ſein Herz.»O laß mich hier,« ſagte ſie verſchaͤmt, und legte ihr Haupt an ſeinen Buſen— he ich