Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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— 42— ket von oben herab bringen. Es waren Papiere darin.

Da kam Braune. Er ſtreckte ihm die Ar⸗ me entgegen:»Mein Sohn, du verſprachſt mir! wir ſind an dem erhabenen Augenblick! Laßt mich mit dem Nachbar allein.« Sie blieben allein.

„Ich fordere deinen Rath, mein Sohn! Der Sterbende wirft alle Heucheley ab; der Lebende kann es auch einmahl vor einem Sterbenden.— Willſt du?«

»Ich will!«

„»Ich ſterbe nach einem Verdruße, der über Eberhardinen mit meiner Frau entſtand. Es kann ein Zufall ſeyn; was ich glaube! Aber wird nicht meine Frau beſtändig meinen Tod Dinen beymeſſen? Antwort!«

„»èDas wird ſie, glaub ich.« „So duürfen ſie nicht bey einander bleiben. Was meinſt du, mein Sohn? »Sie dürfen nicht.« „Wo laſſe ich ſie? Sie hat eingewilligt, dem Deichgrafen ihre Hand zu geben. Du kennſt den 2 Deichgrafen von uns gewiß am beſten; denn du liebſt Dinchen. Wahrheit dem Sterbenden! Soll ich ſie ihm geben? Sprich du!« Lange ſchwieg Braune. Dann ſagte er: „Nein! nein! nein! Er muß unglücklich machen.«

»Haſt du jetzt keinen Wunſch, mein Sohn!e

ſie verderben odder