Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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chen,« ſagte der Vater mit befehlender Wuͤrde. »O Mutter, Mutter, wie viel ſüßer iſt die Ver⸗ ſöhnung als ein langes Leben voll Liebe ſogar la Er druückte ſie in ſeine Arme, und der ſchönſte Frie⸗ den war wieder hergeſtellt.

Der Alte war ſo heiter, daß er den Mittag zu einem Feſttag machte. Er ſchlief die Nacht ru⸗ hig, er ſtand heiter auf. Aber auf einmahl wurde ſein Schwindel ſo heftig, daß man ihn halten mußte. In jedem ruhigen Augenblicke warf er lachende Blicke voll Liebe und Muth auf ſeine troſtloſe Frau..—

Der Arzt kam, und er zuckte die Achſeln.

Der Alte ließ ſeinen Freund von Holm her⸗ üͤber bietten; dann verlangte er mit dem Arzt al⸗ lein zu ſeyn. Er fragte den Arzt mit ſeiner ge⸗ wöhnlichen feyerlichen Majeſtäͤt, die jetzt noch er⸗

havener war, wie lange es dauern würde, ehe der

Tod ihn traͤfe.

»Wiſſen Sie denn, lieber Balke.⸗

»Ich weiß.«

»Nun denn, frommer, guter Menſch,« ſagte der Arzt mit übergehenden Augen.»Die Gefahr iſt dringend. Schon in einigen Stunden können Sie die erhabenen Worte hören:»Du getreuer Knecht, gehe ein zu deines Herrn Freude!e

Der Alte ſah freundlich umher. Ich will

noch einmahl das freundliche Abendlicht betrachten.

Dann ligß er von ſeiner Frau ein verſtegeltes Pa⸗