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„»Ja! Dinchens Beſitz, meine Hoffnung ſteht auf Gott!« 1
»Meine auch!« rief der Alte—»ſo nahe am Grabe wächſt die Hoffnung und der Glauben.— Dein Wunſch iſt erfüllt, ſie liebt dich mit voller Seele. Sie iſt dein! Sie iſt arm, arm wie du. Aber ich weiß ſie ja nicht anders zu retten. Da du den Knaben von der Watte retteteſt, durfteſt du fragen, kann ich ihn ernäͤhren? Du retteteſt ihn⸗ So rette auch das unſchuldige Madchen. Sie iſt dein! Ich erkenne Gottes Finger. Ruf Dinch en.«
Sie kam.»Dine« ſagte er—»unſer Nach⸗ bar liebte dich von dem erſten Augenblicke an, da er dich ſah; wie war's, mein Sohn?a
Braune nahm ihre Hand.»O Eberhar⸗ dine, wie unausſprechlich ungllcklich bin ich dieſe Zeit geweſen! Ich liebte Sie und hatte Sie aufge⸗ ben müſſen.«.
»Kinder, bedenkt, daß ich ein Sterbender bin, deſſen letzte Körnchen Sand eben verrinnen. Sie liebte dich auch, mein Sohn, eben ſo heimlich.—
Dine, da haſt du meinen letzten Segen, das
Herz eines edlen Mannes!« Ach, das Entzücken ihrer Liebe konnte den
Schmerz nicht niederringen. Da kam die Frau.
Er aber gab ihr das verſiegelte Papier.»Erbrich das, Mutter!« 4
4 Sie erbrach. Ein zweytes verſiegeltes Papier lag darin. 1


