Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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rollten, verriethen, ihm, daß er die Wahrheit ge⸗ troffen hatte.

Obgleich des Vaters Herz voll eines unendli⸗ Hen Schmerzens ſtand, ſo war es dennoch gar ſein Wille nicht, das, was er für Recht hielt, in ein empfindſames Poſſenſpiel umzuwandeln.»Daß du den Ehrenmann liebſt, Dinchen, iſt kein Wun⸗ der— wer wollte ihn nicht lieben? Welches Mäd⸗ chen ſollte nicht wünſchen, mit ihm das Leben zu theilen? Aber glaube mir, mein gutes Kind, es iſt unmöglich, daß dir Braune ſeine Hand geben kann; und hat dich das bewogen, dem Deichgrafen deine Hand zu verſagen: ſo— ſtehts noch in deiner Wahl— denn zwingen ſoll dich Niemand— ob du hoffen kannſt, glücklich mit ihm zu werden oder nicht. Dein Geheimniß, du wählſt nun, was du willſt, nehme ich mit in mein Grab.«

Dine umarmte den Alten. Sie drückte das ſchuldloſe Haupt an ſeine Bruſt, und weinte ſanft und lange.

„»Erhohle dich, mein Kind! ich eatanse jetzt keine Antwort.s⸗

„»O liebſter Vater,« antwortete ſie muthig—

vich kann jeden Augenblick antworten. Ich entſage unſerm Nachbar! aber dem Deichgrafen kann ich

meine Hand nie geben. Es iſt unmöglich, ganz unmöglich; auch wenn ich gar keine Neigung zu ir⸗

gend einem Manne hätte.« „Verſchweig das alles der Mutter und 3

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