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»Ausgeſchlagen? Warum?
„»Weil ſie kein Herz zu dem Manne hat; weif ſie von ihm weiß, daß er nicht reine Sitten hat. Gott! und eine Mutter, eine Frau will das nicht gelten laſſen? Gut, daß ſie kommen. Meine Krau hat Achtung vor Ihnen. Sie ſollen reden wie un⸗ ſer Freund, wie ein Mann, wie ein Geiſtlicher.
Ich bin ſeit meinem letzten Zufall zu weich gewor⸗
den. Mein Grab iſt nahe. Ich mag nicht im Zorn über die Frau, die ich liebe, hin ſteigen⸗ 8 „Ich kann nicht reden.« „Wie? Sie könnten nicht? Warum micht⸗ Sie müſſen mir Rede ſtehen wie ein Mann.« »Das muß ich. Sie müſſen ſchweigen wie ein Mann.« Er gab ihm die Hand darauf. Braune ſag⸗ e: vich liebte Eberhardinen von dem erſten
angemolis an, da ich ſie ſah, mit einer Innigkeit; 4
aber mit einer ſo gewaltigen Leidenſchaft, daß ſie faſt meinem Willen zu gewaltig wurde.« »Wie, Mann? Wie 1«
„»Ich konnte ihr meine Hand nicht biethen als
ein Ehrenmann, das ſagten Sie ſelbſt.«
„Das ſagte ich, und ſage es noch.«
„Ich ſchwieg; ich ließ die Leidenſchaft in mei⸗ ner Bruſt reißen; ich ſchwieg!«
„Ehrenmann! Ehrenmann!« rief der Alte,— ihm beyde Haͤnde über den Tiſch reichend, mit Bli⸗
cken voll ſanfter Milde in den Falkenaugen. ⸗Nhis


