Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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keine Stimme zur Antwort. Er ſah ja wohl, was

vorging.

Er ſah noch mehr. Eberhardine war feſt entſchloſſen, Nein zu ſagen, ohne Vorbehalt, ohne Bedingung. Ja, dieſer Antrag hatte ſie faſt mit ihrem eigenen Herzen bekannt gemacht. Sie fing an, mit Aengſtlichkeit zu fühlen, wie innig ihr Herz an dem Holmer hing. Aber eben dieſes Gefühl machte ſie gegen den Deichgrafen unbe⸗ ſchreiblich höflich, zutraulich ſogar, um ihrer Tan⸗ te Forderung zu erfüllen und ſchon vorher ihr har⸗

tes Nein gegen ihn zu verſüßen; gegen den Hol⸗

mer aber wurde ſie, kalter nicht als vorher, wohl wärmer, aber fremder. Ach, das arme Maͤdchen mußte ihm ja ihr Herz verbergen; denn er ſtand jetzt ſo kalt gegen ihr über, verlangte nicht ein ein⸗ ziges Mahl mit zu gehen, wenn ſie mit der Mut⸗ ter und dem Deichgrafen gehen mußte. Sie wüaſch⸗

te es ja nur, an ihm einen Schutz zu haben gegen

des Deichgrafen Schmeicheleyen.

Beyde Liebhaber hingegen legten Dinens Betkagen falſch aus. Der Deichgraf triumphirte über Dinens Höflichkeit. Es ſchloß auf ihre Lie⸗ be; ſogar die Mutter ſchloß ja ſo. Dine hatte

mit ihr abgemacht, ſie ſollte ſie nicht eher fragen,

als nach ſechs Wochen. Die Zeit der Prüfung hat⸗ te die Mutter ſelbſt beſtimmt. Braune ſchloß aus ihrer fremden Scheu g ge⸗

gen ihn, daß ſie den Deichgrafen liebte, und

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