Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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Die Mutter erröthete. Sie nahm den Vater allein. Vom Bilde war nicht die Rede wieder; aber der Alte ſchwieg doch. Es war auf Eber⸗ hardinen abgeſehen. Die Mutter erwog des

Maädchens Schickſal, und ein paar bedenkliche Zu⸗

fälle ihres Mannes, Anfaͤlle vom Schlagfluß. Was ſollte aus dem lieben Maͤdchen werden, wenn ihr Mann das Leben verließe? Der wohlhabende

Deichgraf warb ſichtlichum Dinens Hand.

Das hatte ſie ihrem Manne geſagt:»wenn nun Gott dem wilden Manne, denn ein Böſewicht iſt er nicht eine tugendhafte Frau beſtimmt hats Lieber Vater, zur Beſſerung des Mannes? Welch

eine wilde Hummel war ich, da du um mich warbſte?

Was bin ich durch dich geworden, Vater? O das verdanke ich dir erſt im Grabe! Iſt es nicht beſſer,

ſie wird Frau und Mutter, als in einem unbarm⸗ 3

herzigen Hauſe Dienſtbothe?s

»Ich weiß es nicht. Aber ich will Gott und dem Herzen des Mäaͤdchens nicht vorgreifen. Sprich mit ihr; aber, ich bitte dich, treibe nicht, wie ihr Weiber treibt, wenn ihr einen Brautkranz zu flech⸗ ten habt. Ach, die ihte Perle neben dem Gall⸗ apfel!«

Die Mutter redete mit Dinen, und D 4 ne erblaßte, nicht weil ſie an den Deichgrafen dachte, ſondern an den Holmer.

Die Mutter wiederhohlte; aber da ſetzte ſich alles in Dinens Seele: die Liebe, die ln Whuld⸗

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