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Aber Dine, es iſt nicht gut, alles zu denken;
denn von dieſem Augenblicke an ſchrieb ſich ein Ge⸗ mäahlde in Eberhardinens Seele, auf dem ſie des Nachbars in Holm Haushaltung führte.— Das unſchuldigſte, tugendhafteſte Gemaͤhlde von der Welt, an deſſen Rande aber noch allerley kleine Gemählde entſtanden, die, o erſchrick nicht, un⸗ ſchuldige Seele, eben ſo unſchudig ſind, als das erſte, nur ſchöner! Balke beſuchte den Nachbar ein paar Tage darauf. Und bey ſeiner Zurückkunft ſagte der ehr⸗
würdige Mann voll Eifers:»ich wollte, ich wäre nur
eine Stunde lang der König, des armen Nachbars willen! Aber ihm iſt nicht zu helfen: arm, zu ſtolz zum Betteln, zu gelehrt für die Herren Räthe;
nicht prunkend damit, aber darauf beſtehend, wie
ein Mann muß; zu fromm für den Teufel, ſitzt er da im Hungerlande und wird ewig da ſitzen.« „Iſt Gottes Hand verkürzt, Vater?«
„Verkürzt nicht, Frau! denn ſie reicht in die
Ewigkeit hinüber; raber eben das ſcheint oft dem leidenden Hiob zu lange, und darum Gottes Hand
zu kurz.& „»Darf er den Herren Raͤthen ſeine Noth nicht
klagen?«
Himmel. Er traͤgts.« Dine ſchüttelte zu der Verſammlung den
Kopf. Nachdem ſie in des Vaters Anſchlagsliſte
»Ich glaube, er klagts nicht einmahl dem


