Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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Tiſche ihm gegenüber ſaß, da ſie Bericht abſtattete, vorlegte, als wollte er ihre Handgriffe ablernen; da ſie trank, und auch, wenn ſie gar nichts von allem dieſen that. Und dieſe Blicke, die er auf ſie richtete, ſie haͤtte viel darum gegeben, daß auch der Vater ſie geſehen hätte waren gar nicht die freyen, meſſenden, triumphirenden Blicke, die der Herr Deichgraf Müller oder der Siehlmei⸗ ſter Hinke auf ſie warfen, wenn ſie die Kinder

herzte, oder gegen ihnen über ſaß, und die eben

dieſer Blicke wegen der Vater gar nicht abſchatten laſſen wollte, obgleich der Deichgraf, ein wohl⸗ habender Mann, oft ſagte: ich möchte wohl auf dem Gemählde mit ſtehen!»Nein, die Blicke des Stiftsherrn waren ſo beſcheiden, ſo blöde, ſo ver⸗ hüllt, daß ſie eben dadum der Vater gewiß nicht geſehen hat,« ſetzte ſie hinzn. 1:1 Wenn der Vater ſein Mittgsſchlaͤfchen mach⸗ te, ſo hatte Dine ihre Noth Amit dem Deichgra⸗ fen und ſeinen Blicken, ob er Zleich jung und hübſch war. Mit dem e,s olm hatte ſie waͤh⸗

rend des Schlafs ihre Noth auch gehabt, und

wohl noch größere; aber dieſe Noth war doch ganz anders. Die Unruhe in ihrer Bruſt war ſüß, und wurde ſüßer, und die Beklemmung ihres Herzens war nicht unangenehm, ob ſie gleich wohl fühlte und es auch ſagte: daß überall das Anſchauen eines armen Maͤdchens, das nicht aufſtehen, nicht reden,

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