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was ſie that: da ſie die Kinder herzte, da ſie am
Da er ihn aber ſah, erſtaunte er vor dem ed⸗ len Geſichte des Mannes. Alle die böſen Gerüchte von Braune, die auch ſein Haus erreicht hatten, verſchwanden vor dieſem ſchönen Geſicht, vor dieſer großen mannlichen Geſtalt. Er befahl Dine n, den Gaſt abzuſchatten.
Ehe Dine den ſtifts⸗ und ſtammbaumsfähi⸗ gen Mann geſehen hatte, berichtete ihr ſchon die Mutter in die Küche, wo ſie war, daß der junge Braune abgeſchattet würde, und ſie ſetzte hinzu: Dinchen, wenn der Vater bey einem Geſicht Recht gehabt, ſo iſt es bey dieſem. Da iſts gera⸗ de, wie der Vater ſagt: die Tugend und Weisheit thronen auf der edlen Stirn. Offenheit und Muth blitzen aus ſeinen klaren Augen. Mich ſoll doch wundern, was Du ſagen wirſt, wenn Du ihn ſiehſt: der Mund voll Anmuth, und die reine Stimme, worauf der Vater ſo viel haͤlt.
Dine laͤchelte, und flog auf einen Augen⸗ blick auf ihr Zimmer, vor den Spiegel, die Locken ein wenig zu ordnen, ein Paar Nadeln anders zu ſtecken, und dabey laͤchelnd zu denken, wie der Stiftsherr wohl ausſehen möchte.
Sie ſah es denn auch, da ſie eintrat; aber ſie ſah mehr als Vater und Mutter geſehen hat⸗ ten. Sie ſah, daß der ſchöne Mann mit dem Apollokopf, von dem der Alte eine Zeichnung hat⸗ te, das Auge verſtohlen auf ſie richtete, bey allem,


