fend, in die Unend ichkeit über dir, in den Him⸗
mel hebſt. Ach es hülft dir nicht, daß du den Ge⸗
ſang hoͤrſt, den eine ſanfte Stimme in der Ferne
ſang: 3 Die milde Hoffnung bringt die Freude In das erſtarrte Herz zurück!
Es gibt keine prophetiſche Stimme für dich. Er geht dahin ohne Hoffnung.
Auf der Schwelle ſeines Hauſes ſaß auf Ma⸗ riens Schooße das Kind, das er gerettet hatte.
Er betrachtete den Knaben mit finſtern Blicken,
obgleich er ihm unſchuldig laͤchelnd ſeine Blumen entgegen hielt. Sogar Marien, die treue Wäaͤr⸗ terinn ſeiner Kindheit, deren Hand ihn getragen, und das Auge ſeiner Mutter zugedrüͤckt hatte, ſah er ſeufzend an. Denn war der Knabe nicht bey ihm, hatte er ſtatt der Alten eine rüſtige Magd, ſo—»O verhüthe es Gott!« rief er in ſchneller bereuender Eile, und wendete ſein Auge in die Unendlichkeit. Er hob das Kind an ſeine Bruſt, und ſagte—»guten Abend, meine gute, liebe Marie.“»
In dieſen Augenblicken, wo das Herz alle Hoffnungen des Lebens hingegeben hat, regt ſich in dem Herzen ein wilder, zerſtörender Geiſt, der den Menſchen an den tiefen Abgrund der Zerſtö⸗ rung reißt, oder das Herz wird zu ſehr erweicht in Wehmuch.
„Ach, die Arbeit wird dir hier zu ſauer, aute


