Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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»In der Gegend? ich fürchte, 19 werde hier immer bleiben.«

»Das verhüthe Gott!« ſagte der Alte feyer⸗ lich.»Ich kenne Ihre Pfarre. Sie allein werden Noth haben, ſich durchzubringen. Viel weniger eine Familie. Sie müßten denn eine reiche Hei⸗ rath thun, was ich nicht wünſchte; ein Geiſtlicher ſoll nicht einmahl habſüchtig ſcheinen. Denn er ſoll ein Vorbild ſeyn in allem Edeln.« 1

»Ich habe wenig Beduͤrfniſſe.

»Wie ein Mann ſoll!« hier aber redete der Alte ſo kraͤftig über das Glück des Lebens, über die ganz andern Bedürfniſſe des Weibes, daß Braune die Ueberzeugung erhielt, er konnte als ein Ehrenmann Eberhardinen ſeine Hand nicht biethen; denn Eberhardine war arm wie er ſelbſt, und des Alten Familie ſo groß, daß ſie auch von dem auf keine Unterſtuͤtzung rechnen konnte.

O armer Menſch! du konnteſt bisher uber dei⸗ ne Armuth ſpotten, weil ſie nur ein geitziger Vor⸗ mund war, der deine Wünſche beſchraͤnkte; jetzt aber tritt ſie dir entgegen wie ein verderbendes Geſpenſt,

wie das Entſetzen ſelbſt, das die jungen Blüthen

der Hoffnung, die eben aus dem warmen Herzen im Frühling der Liebe hervorgetrieben waren, bis

auf die Wurzeln zerſtörte. Es hilft dir nicht, daß du dein Auge auf den Reichthum richteſt in den fet⸗ ten Gefilden am Meere. Er gehört Fremden. Es hilft dir nicht, daß du es, noch einmahl hof⸗