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ſchlagen, und verſchämt ihn anlächeln; und ſah er ſie lächelnd wieder an, ſo ſchlug ſie das Auge nie⸗
der. Wohin er den Blick ſchlug, da verſchwand
jede Falte, die den Körper bezeichnete. Er ſah nur das Gewand, nur ein Gewand. Und dieſe ſtumme Unterredung, wo nur der innere Gedanke, mit dem
Gedanken redete, nur das Herz mit dem Herzen,
dauerte eine halbe Stunde; und eben, da der Vater das Auge aufſchlug, befahl er, Eberhardine ſollte Braunens Schattenriß ſogleich aufnehmen. Sie hatte noch nicht einmahl ihre Bruſt mit einem Seufzer erleichtert.
»Geh in die blaue Stube; da iſt's finſter.«
Dine wollte die Kinder mitnehmen.»Nein, die Kinder nicht, daß Du die Sache ordentlich machſt.«.
Sie nahm Bleyſtift, Papier un ein Licht, beugte ſich, und Braune folgte. Sie befeſtigte langſam das Papier an die Wand, um nachzuden⸗ ken, wie ſie es anſtellen müßte. Sie ſchob den Stuhl zurecht, und bath ihn ein wenig angſtlich, ſich zu ſetzen.
Er ſetzte ſich; ihre Aengſtlichkeit ſteckte ihn an. Sie mußte durchaus mit ihrer Hand ſeinem Haup⸗ te die gehörige Richtung geben, damit ſein Profil herauskam. Darüber aber war ihre fertige Hand ſo unſicher geworden, daß ſie eine Minute verzie⸗ hen mußte, in der ſie auf ſein Proſil ſah. Mit
einem Seufzer ſing ſie an zu zeichnen, die edle


