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edle, geprüfte Menſchen hineinkamen. Und dieſe— lebenvolle Nymphengeſtalt kam aus der Küche, mit aufgeſtreiften Aermeln, mit aufgeſchürztem Rocke, den Tiſch zu decken. Vollkommen in der Kleidung einer jungen Hausfrau ging ſie vor ſeinen Augen umher, die ſie verfolgten, und er dachte ſie ſich in ſeinen Zimmern. Das Gemählde, das er von ſei⸗ nem haͤuslichen Leben von der Phantaſie hatte mah⸗ len laſſen, wurde lebendig. Die Liebe mahlte es mit ihrem flammendſten Pfeile. Die beyden Kin⸗ der hörten auf zu ſpielen, und hingen an Dinens Schürze. Sie ließen ſie nicht eher, obwohl die Mutter befahl; Dine mußte ſie erſt, eins nach
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f. dem andern, auf ihren Schooß nehmen. Sie that's; o mit welcher Anmuth! Sie herzte ſie;. o mit welcher jungfraͤulicher Verſchämtheit. An Allem, an dem Umfaſſen, an den Blicken, an dem Kuße haͤtte jeder die Jungfrau erkannt.
Das Eſſen kam. Braune ſaß zwiſchen den Alten, Dine zwiſchen beyden Kindern ihm ge⸗ genüber.
Dav ſchöne Familiengemaͤhlde in flnen Kopfe ſank in ſein verlangendes Herz, und die Geſtait 6* der jungen, lieblichen Hausfrau grub ſich mit Fen. erzügen in ſeine Seele. 4—
Sie mußte dem Alten Bericht abſtatten von der Arbeit des Tages, von der ganzen Haushal⸗ 4 tung, von den Kranken im Dorfe, und ſie that es ſo, daß Bra une ſah, ſie war die Seele, wel⸗


