Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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in Schutz genommen und Eberhardine: das hat mich gefreut; denn die Weiber ſind nicht ſon und Zuhetzer waren genug.«

Braune faßte eine große Meinung aus die⸗ ſem Zuge von dem Geiſte und der Güte der Frau und Eberhardinens, die er nicht kannte.

Nun aber brachte der Paſtor das Geſpräch auf die Alten, die er noch immer ſtudirte, und es kam dem jungen Kollegen faſt ſo vor, als ob der Alte ihn ein wenig examiniren wollte. Braune erſtaunte vor den Kenntniſſen des alten Mannes, der aber von Viertelſtunde zu Viertelſtunde immer freundlicher wurde, bis er zuletzt aufſprang, ſeinen jungen Kollegen an die Bruſt drückte, und mit der ernſten Majeſtät, die nicht Rührung ſchien, aber war, ſagte:»ich danke Gott für den ſeltenen Spazier⸗ gang, den ich heute machte. Seyn Sie mir ewig willkommen als ein Sohn meines Hauſes! Eber⸗ hardinel« rief er, denn das Mädchen trat eben

ins Zimmer.»Du ſollſt mir den Herrn abſchat⸗

ten, und zwar heute, und neben meinem Sohne ſoll ſeine Stelle ſeyn.« Eberhardine nickte dem Alten ja zu, und verbeugte ſich gegen den Jungen. DO welch eine friſche jugendliche Geſtalt! Wel⸗ che Roſen der Geſundheit auf dieſem ſchönen Ge⸗ ſichte⸗ Welch ein Auge, das mit allen ſeinen Flam⸗ men ſich auf den jungen Herrn heftete, den ſie in das Familiengemählde bringen ſollte, in das nur